Edward Viesel - Juristische Übersetzungen
Edward Viesel - Juristische Übersetzungen

Edward Viesel - Juristische Übersetzungen

Apostille oder Legalisation für beglaubigte Übersetzungen

Ich besorge eine offizielle Bestätigung meiner Eigenschaft als beeidigter Übersetzer in Form einer Apostille für meine beglaubigten Übersetzungen zur Verwendung im Ausland, beispielsweise bei einer Eheschließung (Heirat) in Amerika. Falls keine Apostille möglich ist, schaffe ich die Voraussetzung für die Durchführung einer Legalisation. 


Ich kann für meine Übersetzung (Englisch oder Deutsch) eine Echtheitsbestätigung per Haager Apostille ausstellen lassen. Eigentlich ist die Ausstellung einer Apostille nur für "öffentliche Urkunden" möglich; eine beglaubigte Übersetzung ist keine öffentliche Urkunde. Für den internationalen Rechtsverkehr kann jedoch staatlicherseits bestätigt werden, dass ich in einer Liste der allgemein ermächtigten Übersetzer ("anerkannter Sachverständiger") geführt werde.

Amtliche Bestätigung der Beeidigung

Dazu schreibt das Auswärtige Amt Berlin: "Der Bestätigungsvermerk oder -stempel eines öffentlich beeidigten oder anerkannten Übersetzers lässt die Übersetzung nicht zu einer öffentlichen Urkunde werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass der zuständige Gerichtspräsident die Eigenschaft des Übersetzers als anerkannter Sachverständiger bestätigt. Diese amtliche Bestätigung ist eine öffentliche Urkunde, für die anschließend eine Haager Apostille oder die Legalisation erteilt werden kann."

Inhalt des Bestätigungsvermerks

Der Beglaubigungsvermerk (Apostille) des Innenministeriums oder des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten selbst sagt deshalb nichts darüber aus, ob die Übersetzung zutreffend ist. Dies wird durch meinen eigenen Beglaubigungsvermerk beglaubigt. Der Präsident des Landgerichts bestätigt lediglich offiziell, dass die Übersetzung von einem von dieser Institution ermächtigten und beeidigten Übersetzer ("Sachverständigen") ausgeführt wurde. Diese Bestätigung ist eine öffentliche Urkunde, und für diese wird dann von der Bundesrepublik Deutschland die "Echtheit" beglaubigt.

Legalisation, wo Apostille nicht möglich

Ich benötige die Angabe, in welchem Land die Übersetzung verwendet werden soll, da nicht für alle Staaten der Welt die Apostille-Regelung gilt (eine Liste der Apostille-Staaten finden Sie hier). Wichtige Ausnahmen sind beispielsweise die Volksrepublik China (nicht jedoch Hongkong und Macao), Indonesien, Indien oder Pakistan. In diesem Fall muss in der ausländischen Botschaft oder im ausländischen Konsulat von Ihnen eine Legalisation der beglaubigten Übersetzung durchgeführt werden. Grundlage dafür ist jedoch die oben erwähnte Bestätigung durch den Landgerichtspräsidenten. Ich biete diesen Service insbesondere in Berlin für unwiederbringliche Originale an.

Weitere Informationen und Länderliste

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes. Eine Liste mit den Ländern, für die das Apostilleverfahren Anwendung findet, finden Sie unter folgendem Link.